Unsere Lieferanten

 

Langer Mühle Atzenbrugg


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Wir stellen uns vor!

Nachdem wir schon viele unserer Lieferanten näher vorgestellt haben, ist es uns nun ein Anliegen, auch unseren Betrieb näher zu beschreiben, Einblick zu geben in unsere eigene Geschichte und Firmenphilosophie.
Gerade jetzt in den Sommermonaten können wir unseren Chef, Herrn Langer, viele spannende Fragen, rund um die Ernte stellen.


Herr Langer, seit wann gibt es denn die Langer Mühle?
Erzählen Sie uns doch bitte von der Geschichte der Mühle!
Die Mühle gibt es seit dem 11. Jahrhundert und seit 1928 trägt sie den Namen Langer.
Wir führen hier einen Familienbetrieb in der 4. Generation. Meine Mutter kam im Jahr 1957 nach Atzenbrugg und arbeitete gemeinsam mit meinem Vater in der Mühle.
Noch heute unterstützt Frau Langer Senior uns ein wenig im Büro, außerdem erzählt sie uns und unseren Mitarbeitern gerne interessante Geschichten von früher.
Denn damals, Ende der 50er Jahre, handelte es sich noch um eine sg. Lohnmüllerei - die Bauern kamen zu uns mit Ihrem Getreide, welches sie damals natürlich noch händisch angebaut und geerntet haben.
Wir haben daraus einerseits Mehl zum Kochen und Backen für sie erzeugt und andererseits Kleie als Tierfutter.
Bezahlt haben die Bauern nicht mit Geld, sondern mit Mehl. 30% des Mehlertrages war damals unsere „Bezahlung“. Dieses Mehl konnten wir dann an die Bäcker weiterverkaufen.
Neben der Müllerei betrieben meine Eltern auch einen Landesproduktenhandel, insgesamt waren rund 30 Mitarbeiter beschäftigt.
Saatgut, Futtermittel sowie Pflanzenschutzmittel konnte man damals hier kaufen. Dieser Landesproduktenhandel besteht bis heute, wir versorgen unsere Kunden nach wie vor mit diversen Produkten aus diesem Sortiment.

Wie sieht es heute aus, welche Bauern liefern ihr Korn in die Langer Mühle?
Umliegende Bauern, hauptsächlich aus dem Tullnerfeld sowie aus dem Bezirk St. Pölten Land beliefern uns mit Roggen und Weizen.

Wie viele Tonnen Weizen/Roggen können Sie einlagern?

4.000 Tonnen Getreide könnten wir einlagern. Innerhalb von einem Jahr sind die Vorräte auch wieder aufgebraucht.
Denn wir beliefern nicht nur Bäcker und Gasthäuser in Wien und Niederösterreich wöchentlich mit unserem Mehl, seit einem Jahr verkaufen wir unsere Produkte auch im kleineren Rahmen an unsere Kunden im Mühlenladen.

Bitte erzählen Sie uns, was hat Sie dazu bewegt, diesen zu eröffnen?
Schon im Jahr 2015 hatten wir die Idee, regionale, hochwertige und teilweise in Vergessenheit geratene Produkte anzubieten.
Neben unseren zahlreichen Langer Produkten kann man in unserem Mühlenladen auch alte Getreidesorten, Produkte zum Kochen, Backen und Genießen kaufen.
Wir spüren den Trend, das Handarbeit, Genuss und Qualität wieder mehr an Bedeutung gewinnen.
Brot wird wieder mehr wertgeschätzt, Brot backen wird für viele Familien wieder zu einem gemeinsamen Ritual. Man nimmt sich Zeit, um mit gut ausgewählten Produkten selbst ein leckeres Brot herzustellen.
Das begrüße ich sehr.
Wer beim Brotbacken noch nicht so sicher ist, kann im Mühlenladen an einem der verschiedenen Brotbackkurse teilnehmen und ist bald selbst ein geübter Hobbybäcker!

Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie?
Sieben Männer arbeiten in der Mühle, davon sind zwei Mitarbeiter Müllergesellen und einen Lehrling bilden wir gerade zum Müller aus. Den Müllermeister stelle ich selbst.
Im Büro sowie Im Laden arbeiten drei Damen.
Außerdem unterstützt uns noch die Seminarbäuerin Frau Ingrid Müller (was für ein passender Name) und hält hier in unserem Laden ihre interessanten Backkurse ab.


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Langer-Mühle e.U. | Schubertstraße 15 | 3452 Atzenbrugg
Tel. 02275 5273 | Mobil 0699 104 409 13 | e-mail