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Zagler Müslibär


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Knuspriges Bio-Müsli aus Österreich

Zagler Müslibär
Peter-Rosegger-Weg 12
5280 Braunau am Inn

Seit wann besteht Ihr Unternehmen und was kann man sich unter Ihrer Philosophie vorstellen?
Begonnen hat alles in den 1980er Jahren mit der ersten österreichischen Bio-Müsli-Manufaktur von meinen Eltern. Damals war der Begriff „Bio“ noch sehr neu und somit unbekannt für die meisten.
Der Müslibär mit seiner heutigen Philosophie und Werten entstand 2014.

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und dieses sollte man mit einem unverwechselbar knusprigen Müsli beginnen. Es ist uns wichtig, dass unsere Produkte immer knusprig bleiben und dabei die Rohstoffe, welche benötigt werden, von der Region zu beziehen. Dies funktioniert klarerweise nur, wenn es auch möglich und sinnvoll ist. Unsere Müslis werden bei uns händisch veredelt, dies benötigt Zeit, doch diese nehmen wir uns gerne.

Sie werben mit 100% kontrolliert biologischem Anbau, woher beziehen Sie Ihre Zutaten?
Wir beziehen sie von Landwirten aus der Umgebung. Das Getreide kommt von einem Vertragslandwirten und durchläuft, bevor es zu uns kommt, einen Reinigungsprozess in einer nahegelegenen Mühle. Auch der Honig kommt von einem Imker im Umkreis. Nur exotische Zutaten wie Kokosraspeln oder Bourbon-Vanille beziehen wir über die Börse.

Für 6 Müslimischungen und Crunchys verwenden Sie zertifiziertes Bio-Palmöl. Viele Käufer schrecken vor dem Wort Palmöl zurück. Doch es gibt Unterschiede - könnten Sie uns darüber aufklären?
Palmöl ist nicht gleich Palmöl. Schlechtes Palmöl wie man es aus den Medien kennt, kommt aus Asien, dem Lebensraum der Orang-Utans. Doch unser Palmöl wird nachhaltig in Südamerika hergestellt und unterliegt den Vorschriften von RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) und verursacht in der Produktion keine Beeinträchtigung der Primärwälder. Diese Wälder sind schützenswerte Lebensräume mit sensiblen Öko- und Sozialsystemen. Außerdem gelten faire und international anerkannte Arbeitsbedingungen.
Gleichzeitig versuchen wir auch Alternativen zu finden. Derzeit verwenden wir für zwei unserer Müslis österreichisches High-Oleic-Sonnenblumenöl. Jedoch sind diese Öle weniger lang haltbar, viel teurer und nicht immer genug vorrätig.
Alternativ könnte man Raps verwenden, doch dieser wird schnell ranzig und sein Eigengeschmack kommt zum Vorschein. Beheben müsste man dieses Problem indem man mehr Honig oder Zucker verwendet, allerdings wollen wir das nicht.

Für Sie sind auch Dinge wie Verpackung und deren Nachhaltigkeit wichtig. Inwiefern sind Ihre Verpackungsmethoden schonender?
Wir legen den größten Wert auf die Verpackung und deren Qualität. Deshalb verwenden wir recyclingbare Plastikfolie, die werden Bruch noch Staub zulässt. Unsere Verpackung besteht deshalb aus Plastik, da die alternative Maisstärkefolie nicht vollständig luftdicht verschließt, dies ist aber ein Muss bei Müsli. Außerdem kann der Konsument direkt sehen, wie viel und was sich genau in seinem gewünschten Produkt befindet. Daher wird er nicht getäuscht.
Vergleich man herkömmliche Müsliröhren mit unserer Verpackungsmethode, so stellt sich eine Relation von 13.73% zu 1,51% Müll heraus.

Ihre Müslis bzw. die Zutaten werden händisch gemischt, dies ist sehr zeitaufwändig, wie viele Mitarbeiter benötigen Sie dazu?
Insgesamt sind wir zu sechst im Betrieb tätig. Jedoch sind nicht alle in der Produktion wirkend, sondern auch im kaufmännischen sowie Logistik Bereich. Zusammen garantieren wir einzigartig knusprige Müslis.


Wir gratulieren zu Ihren tollen Produkten und danken für das Interview.
Langer Mühle, Atzenbrugg!



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